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Beratung

Mensch. Raum. Zukunft.

Entwickler und Begleiter für Destinationen, Organisationen und die Menschen, die sie führen.

Peter Nagel entwickelt Destinationen und Marken, ordnet Organisationen neu und begleitet Führungskräfte bei Entscheidungen, die sie sonst allein treffen müssten. Nicht als Gutachter, der ein Papier abgibt, sondern als jemand, der dieselbe Verantwortung über Jahrzehnte selbst getragen hat — als Tourismusdirektor, als Geschäftsführer, in der Markenführung eines mittelständischen Unternehmens.

Seine Arbeit beginnt meist an derselben Stelle: bei der Frage, woran eine Region ihren Erfolg eigentlich misst.

Die These

Von der Masse zur Klasse.

Der Erfolg einer Destination wird bis heute in Übernachtungen gerechnet. Die Zahl sagt, wie viele gekommen sind. Sie sagt nicht, was geblieben ist — im Ort, in den Betrieben, bei den Menschen, die dort das ganze Jahr leben.

Die Größe, um die es Peter Nagel geht, ist die Gesamtwertschöpfung: Was trägt ein Gast zur regionalen Wirtschaft bei, wie viel davon bleibt vor Ort, welche Betriebe leben davon, und wie verteilt sich das über das Jahr? Wer so rechnet, entscheidet anders — über Zielgruppen, über Investitionen, über Veranstaltungen, über die Frage, welche Gäste eine Region eigentlich sucht.

Masse zu Klasse ist deshalb keine Absage an den Tourismus, sondern an seine Beliebigkeit. Ein Ort, der von seinen Gästen lebt, ohne unter ihnen zu leiden, bleibt für beide Seiten attraktiv — für die Einheimischen und für die, die wiederkommen. In der Fachdiskussion heißt das regenerativer Tourismus. In der Praxis heißt es: rechnen, priorisieren und den Gremien, Betrieben und Bürgern erklären, warum.

Gemessen wird meist

  • Übernachtungen und Ankünfte
  • Bettenauslastung in der Hauptsaison
  • Reichweite einzelner Kampagnen
  • Besucherzahlen bei Events

Entschieden wird besser nach

  • Wertschöpfung, die in der Region bleibt
  • Auslastung außerhalb der Spitzenzeiten
  • Betriebe, die investieren und Nachfolger finden
  • Zustimmung der Einheimischen

Leistungen

Vier Felder, ein Zusammenhang.

Als Mandat über mehrere Monate, als begleitender Prozess oder als einzelne Moderation. Was ein Haus selbst kann, macht es selbst — begleitet wird, was sonst liegen bleibt.

  1. 01

    Strategie und Marke

    • Strategie- und Markenentwicklung für Destinationen, Regionen und Betriebe
    • Moderation von Marken- und Strategieprozessen
    • Positionierung — wofür ein Ort steht und wofür nicht
  2. 02

    Destination und Organisation

    • Destinationsentwicklung — von der Kurverwaltung zur modernen DMO
    • Umstrukturierungen: Aufgaben, Rollen, Finanzierung
    • Schnittstellen zwischen Tourismus, Gemeinde und Betrieben
  3. 03

    Marketing, Kooperationen, Events

    • Marketing und Kommunikation — Struktur statt Einzelmaßnahmen
    • Kooperationen und Sponsoring: Partner finden, Verträge, die halten
    • Events als Markenmotor, nicht als Selbstzweck
  4. 04

    Menschen führen und begleiten

    • Sparringspartner für Geschäftsführung, Bürgermeister und Inhaber
    • Coaching von Führungskräften und Teams
    • Reflexionsbegleitung — Entscheidungen durchsprechen, bevor sie fallen

Für wen

Drei Auftraggeber, drei Arbeitsweisen.

Destinationen, DMOs und Gemeinden

Tourismusorganisationen, Kurverwaltungen, Regionen und Kommunen, die ihre Aufgabe neu ordnen, ihre Position schärfen oder beides gleichzeitig tun müssen.

Unternehmen und Mittelstand

Betriebe mit Markenambition — Hotellerie, Gastronomie, Handel, regional verankerte Produzenten. Dort, wo Marke Chefsache ist und trotzdem niemand Zeit dafür hat.

Führungskräfte

Geschäftsführung, Bürgermeister, Inhaber, die eine Entscheidung nicht allein treffen wollen. Vertraulich, außerhalb des eigenen Berichtswegs, ohne Interesse am Ergebnis.

Aus der Praxis

Er hat selbst verantwortet, worüber er berät.

Zwölf Jahre Tourismusdirektor in Garmisch-Partenkirchen: Marke, Strategie, Personalführung, Sponsoringpartner und Großevents — vom Markenentwicklungsprozess mit neuem Leitbild bis zur Ski-Weltmeisterschaft 2011. Von 2018 bis 2020 Geschäftsführer der Berchtesgadener Land Tourismus GmbH, Budget 4,17 Mio. €, rund 40 Mitarbeitende, der UNWTO-Kongress 2019 als sichtbarstes Projekt. Von 2020 bis 2025 die Markenarbeit der Privatbrauerei M. C. Wieninger, als Prokurist und Mitglied der Geschäftsführung.

Dazu drei Jahre Präsident von Best of the Alps und drei Jahre im Präsidium des Tourismusverbands München-Oberbayern. Was zwischen Beschlussvorlage und Sonntagsbetrieb tatsächlich passiert, kennt er aus der eigenen Verantwortung — nicht aus dem Seminar.

Projekte und Kooperationen · Zur Person

Anfrage

Wenn bei Ihnen eine Entscheidung ansteht, fangen wir mit einem Gespräch an.

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